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Arzneimittelvertrag

 

Rosenthaler Gespräche

"Qualität sucht Hausarzt - Wege guter hausärztlicher Versorgung" - unter diesem Thema standen die "Rosenthaler Gespräche" am 25. Mai 2011 im AOK-Bundesverband in Berlin. Zur Veranstaltung

 

AOK setzt weiter auf das Erfolgsmodell Arzneimittelrabattverträge

AOK-Signet Arzneimittelbverträge

Die AOKs erheben auch 2011 keine Zusatzbeiträge. Das ist nicht zuletzt dank der Rabattverträge für Generika (Nachahmerpräparate) möglich. Durch die bundesweiten Verträge konnte die AOK-Gemeinschaft 2010 rund 520 Millionen Euro bei den Ausgaben für Medikamente einsparen. Von 2007 bis Ende 2011 wird die AOK dank der Rabattverträge rund 1,4 Milliarden Euro eingespart haben - ohne Verlust an Qualität in der Arzneimittelversorgung.

Das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz ermöglicht es den Krankenkassen, mit einem Arzneimittelhersteller Verträge über Preisnachlässe für Medikamente zu schließen. Bisher sind das in erster Linie Nachahmerprodukte (Generika), die nach dem Auslaufen des Patentschutzes für Originalpräparate auf den Markt kommen. Seit Mitte 2007 müssen Apotheken bei der Auswahl eines Medikamentes entsprechende Rabattverträge einer Krankenkasse beachten.

Die AOK ist in Deutschland und auf europäischer Ebene Vorreiter bei der Umsetzung der Arzneimittel-Rabattverträge. Seit 2007 hat die AOK-Gemeinschaft sechs Ausschreibungsverfahren gestartet. Die jüngste ist am 1. Juni 2011 in Kraft getreten. Aktuell laufen drei Vertragstranchen parallel. Sie umfassen insgesamt 172 Wirkstoffe. Die Verträge decken damit zwei Drittel des AOK-Generikamarktes ab. Das entspricht einem Umsatz von 4,5 Milliarden Euro. 2010 haben die AOKs insgesamt 6,2 Milliarden Euro für Generika ausgegeben.

 

Die Rabattverträge mit Arzneimittel-Herstellern sorgen dafür, dass eine qualitativ hochwertige Versorgung mit Medikamenten bezahlbar bleibt. Dank der Rabattverträge kann die AOK-Gemeinschaft Medikamente für ihre Versicherten um einen dreistelligen Millionenbetrag günstiger einkaufen.

 

Mehr Informationen zu den AOK-Arzneimittel-Rabattverträgen

 

 

Statt Einzelverträgen Mehrkosten für die Versichertengemeinschaft

Reform der Krankenhausfinanzierung unzureichend

Mit der Reform der Krankenhausfinanzierung zum Jahresbeginn 2009 haben die Kliniken in Deutschland mehr Geld erhalten. Doch die Handlungsmöglichkeiten der Krankenkassen sind in diesem Zuge nicht erweitert worden. Jürgen Malzahn, Leiter der Abteilung stationäre Versorgung und Rehabilitation im AOK-Bundesverband, vermisst wettbewerbliche Instrumente.

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