Rosenthaler Gespräche
"Qualität sucht Hausarzt - Wege guter hausärztlicher Versorgung" - unter diesem Thema standen die "Rosenthaler Gespräche" am 25. Mai 2011 im AOK-Bundesverband in Berlin. Zur Veranstaltung
EU-Vorschläge zu Arzneimittelinformationen
Das Werbeverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel bleibt bestehen. Damit hat sich das EU-Parlament gegen die EU-Kommission durchgesetzt, die sich lange für eine Lockerung eingesetzt hatte. Die Pharmaindustrie darf also auch künftig für verschreibungspflichtige Produkte nicht öffentlich etwa im Radio, Fernsehen, in Tageszeitungen oder im Internet werben. Die EU-Kommission akzeptierte am 11. Oktober 2011 die vom EU-Parlament am 24. November 2010 in erster Lesung beschlossenen rund 100 Änderungen an ihrem ursprünglichen Vorschlag in praktisch allen Punkten. Für die Medikamenten-Information von Patienten im Internet sollen Datenbanken mit geprüften Materialien aufgebaut werden. Diese soll es gedruckt auch in Gesundheitszentren, bei Ärzten oder in Apotheken geben. Packungsbeilagen sollen künftig auch Angaben über Krankheitsbilder und nicht medikamentöse Behandlungsalternativen enthalten. Die entsprechenden Änderungen der EU-Richtlinie 2001/83/EG treten erst nach Zustimmung der EU-Gesundheitsminister und nach zweiter Lesung im EU-Parlament in Kraft.





