Krankenhaus
Für die Krankenhausbehandlung haben die gesetzlichen Krankenkassen in den ersten drei Quartalen 2011 fast 45 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind 4,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Krankenhaus-Report 2012
Bei der Häufigkeit von Operationen gibt es in Deutschland erhebliche regionale Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kommt der Krankenhaus-Report 2012. Bei Eierstockentfernungen unterscheiden sich die Regionen um das bis zu 3,4-Fache, bei Kniegelenks-Endoprothesen um das 3,2-Fache. In dem Standardwerk, das vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) herausgegeben wird, legen die Autoren den Schwerpunkt auf die Regionalität.
Weitere Informationen zum aktuellen Krankenhaus-Report
Zahlen und Daten zur stationären Versorgung:
(Statistisches Bundesamt, Stand Ende 2010)
Krankenhäuser:
- In Deutschland gibt es 2.064 Krankenhäuser, 16 weniger als Ende 2009.
- Die Bettenkapazität ist von 2009 auf 2010 um 673 Betten auf 502.749 Betten gesunken, Die Auslastung lag bei 77,4 Prozent (2009: 77,5 Prozent).
- Der Rückgang der Verweildauer hält an. 2010 war ein Patient im Schnitt 7,9 Tage im Krankenhaus. 2009 waren es 8,0 Tage, 1993 noch 12,5 Tage.
- Die Zahl der Behandlungsfälle ist 2010 auf 18.032.904 gestiegen. 2009 waren es 17,81 Millionen Behandlungsfälle.
- 2010 waren umgerechnet auf die volle tarifliche Arbeitszeit rund 827.000 Personen (+0,66 Prozent) in deutschen Krankenhäusern beschäftigt, davon 134.000 im ärztlichen Dienst (+2,1 Prozent) und 693.000 im nicht-ärztlichen Dienst (+2,4 Prozent). Die Zahl der Pflegekräfte (Vollkräfte) betrug rund 305.000, 1.000 mehr als 2009.
Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen:
- Ende 2010 gab es 1.229 Vorsorge- und Reha-Einrichtungen. Ende 2009 waren es 1.240.
- Die Bettenkapazität lag bei 170.616, das waren 1.027 weniger als Ende 2009. Die Auslastung betrug mit 80,2 Prozent rund 1,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.
- 2010 verzeichneten die Vorsorge- und Reha-Einrichtungen 1.960.619 Behandlungsfälle nach rund 2,03 Millionen im Vorjahr. Behandlungsfälle. Im Schnitt blieb ein Patient 25,5Tage - 0,2 Tage länger als 2009.
- Von den knapp 93.400 Vollkräften gehörten zum Jahresende 2010 genau 8.153 dem ärztlichen Dienst und 85.239 dem nichtärztlichen Dienst an. Davon zählten 21.063 zum Pflegepersonal.
Krankenhaus-Fachinformationen der AOK






