Der direkte Weg...
...zum AOK-Bundesverband.
Rosenthaler Gespräche
"Qualität sucht Hausarzt - Wege guter hausärztlicher Versorgung" - unter diesem Thema standen die "Rosenthaler Gespräche" am 25. Mai 2011 im AOK-Bundesverband in Berlin. Zur Veranstaltung
Der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes
Dr. Herbert Reichelt
Dr. Herbert Reichelt und Jürgen Graalmann bilden seit 1. Januar 2009 den Geschäftsführenden Vorstand des AOK-Bundesverbandes. Seit Anfang 2009 ist der Bundesverband eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und Nachfolgeinstitution der ehemaligen Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Herbert Reichelt ist ein Kenner des AOK-Systems. Er ist am 22. Dezember 1951 in Herne geboren. Er studierte Sozialwissenschaften - mit den Schwerpunkten Sozialökonomie und Gesundheitswirtschaft - an der Ruhr-Universität in Bochum. In seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich damit, welche Steuerungswirkung Selbstbeteiligungen im Arzneimittelmarkt haben. Nach wissenschaftlichen Projektarbeiten an der Universität zu den Themen Krankenhausfinanzierung und Wahlverhalten von Patienten in Hinblick auf Krankenhäuser fing Reichelt im Jahr 1983 beim Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) an, bevor er 1992 Leiter der Abteilung Finanzen/Controlling beim AOK-Bundesverband wurde.
Im Jahr 2000 stieg Reichelt mit der Zuständigkeit für die Steuerung der Datenverarbeitung und Software-Entwicklung zum Bevollmächtigten des Vorstandes auf und forcierte in dieser Funktion vor allem die Einführung von oscare® im AOK-System. Im August 2007 wurde er stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Auf die Frage nach der zentralen Erkenntnis aus 25 Jahren AOK-Arbeit sagt Reichelt: "Gute Ideen allein sichern noch keinen Erfolg. Ohne Hartnäckigkeit und Geduld geht nichts."
Reichelt ist verheiratet und hat zwei Söhne, die beide bereits studieren. In seiner knappen Freizeit und bei schlechtem Wetter beschäftigt sich der Jazzliebhaber - momentaner Favorit: Esbjörn Svensson Trio - mit PC- und Multimedia-Basteleien. Bei gutem Wetter zieht es ihn und seine Frau in die Natur zum Wandern, Laufen und Radfahren.
Jürgen Graalmann
Wer Jürgen Graalmann kennt, wird folgenden Satz von ihm sicher schon mehr als einmal gehört haben: "Nicht zögern, machen." Der 1968 im ostfriesischen Leer geborene Jürgen Graalmann ist ein Pragmatiker, und sein Herz schlägt für die gesetzliche Krankenversicherung. Gleich nach Abitur und Wehrdienst machte Graalmann eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der Barmer Ersatzkasse in Leer und arbeitete dort bis Oktober 1992, als er bei Professor Dr. Jürgen Wasem am Institut für Versicherungswesen der Fachhochschule Köln sein Studium begann. In seiner Diplomarbeit, die er mit Prädikat abschloss, beschäftigte er sich mit der Tarifierung von Altersrisiken in der privaten Krankenversicherung.
Nach kurzer Zeit als Dozent an der FH baute er in der Hauptverwaltung der Barmer in Wuppertal die Abteilung Sozialpolitische Grundsatzfragen mit auf. Im August 2000 übernahm er innerhalb der Stabsabteilung die Leitung für Gesundheitspolitik und unternehmenspolitische Grundsatzfragen und beriet zudem den Vorstandschef der Barmer, Dr. Eckart Fiedler, direkt als Referent.
Im März 2006 wechselte er als stellvertretender Leiter des Stabsbereichs Politik zum AOK-Bundesverband, bevor er im Januar 2008 die Stabsleitung übernahm. In dieser Funktion war Graalmann gesamtverantwortlich für die Gesundheits- und Unternehmenspolitik, das Projekt "Zukunft der AOK" sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Angesichts der beruflichen Belastung ist die Familie für Jürgen Graalmann Rückhalt und Ausgleich zugleich. Gemeinsam mit Ehefrau Katrin, Lektorin und tätig bei einem Berliner Verlag, und seinen beiden Töchtern wohnt er südlich vor den Toren Berlins. In der Freizeit sei immer zu entscheiden, ob es eher auf den Reiterhof geht oder ob sie mit dem Fahrrad die Gegend erkunden. Ob in der Familie oder im Sport: Jürgen Graalmann ist ein Teamplayer. Wenn es die Zeit zulässt, dann spielt er immer noch gerne Fußball - und zwar als Libero. Irgendjemand, so sagt Graalmann mit einem Augenzwinkern, müsse sich ja um den strategischen Spielaufbau kümmern.





