Änderungspläne unterlaufen AMNOG-Ziele
(16.05.12) Der AOK-Bundesverband lehnt die Pläne der Unionsparteien und des Bundesrates ab, die ausgehandelten Einheitspreise für neue Medikamente künftig nicht offen zu legen. Sollten die Preise geheim bleiben, sei das Sparziel von jährlich rund zwei Milliarden Euro gefährdet, befürchtet Jan Carels, Politik-Geschäftsführer des AOK-Bundesverbandes, in der aktuellen Ausgabe des AOK-Medienservices Politik (ams). Die Pharmaindustrie dränge auf Geheimhaltung, damit sie weiterhin möglichst hohe Preise angeben könnten, die dann Richtwerte für die Preisverhandlungen in anderen europäischen Ländern sind. ...-> Presse
"Wie schnell ist nichts passiert!" - Ausstellungseröffnung und Gesprächsrunde
(14.05.12) "Wie schnell ist nichts passiert!" - so lautet der Titel einer Ausstellung über die gesundheitspolitischen Reform der vergangenen 20 Jahre, die am 23. Mai 2012 im Atrium des AOK-Bundesverbandes in Berlin eröffnet wird. Zu diesem Anlass veranstaltet der AOK-Bundesverband eine Gesprächsrunde zum Thema "20 Jahre Gesundheitspolitik - der zögerliche Weg zu mehr Vertragsfreiheit" mit Vertretern aus Politik, Medien, Wissenschaft und gesetzlichen Krankenkassen. ...-> Die AOK
Rabattverträge: Pharmaunternehmen über Zuschläge für achte Tranche informiert
(14.05.12) Die AOK wird für die achte Tranche der bundesweiten Arzneimittelrabattverträge 14 Bietern und Bietergemeinschaften den Zuschlag erteilen. Darüber hat sie die Pharmaunternehmen vorab informiert. Die neuen Verträge laufen ab 1. Oktober 2012 und umfassen 19 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen. Das jährliche Umsatzvolumen liegt bei mehr als einer halben Milliarde Euro. ...-> Presse
Deh: Besserer Schutz vor medizinisch überflüssigen Operationen
(04.05.12) Für einen besseren Schutz der Patienten vor überflüssigen Operationen plädiert der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh. "Überflüssige Operationen setzen Patienten medizinethisch unvertretbar hohen Risiken aus", sagte Deh am Freitag (4. Mai). Deshalb dürfe eine ehrliche Diskussion um einen besseren Patientenschutz nicht einfach mit Rationalisierungsvorwürfen blockiert werden. Die AOK setze sich dafür ein, dass niemandem eine notwendige Operation vorenthalten werde. ...-> Presse
Studie zeigt: PKV ohne ausreichende Altersrückstellung
(03.05.12) Die privaten Krankenversicherer müssten von jedem ihrer neun Millionen Vollversicherten jährlich rund 2.700 Euro mehr an Prämien einfordern, um für die künftigen Finanzlasten vorzusorgen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des AOK-Bundesverbandes, über die die Illustrierte Stern berichtet. Danach fehlen der privaten Krankenversicherung (PKV) etwa 24 Milliarden Euro im Jahr. ...-> Politik
AOK-Schulmeister 2012: Finalteilnehmer stehen fest
(26.04.12) Der Quiz-Wettbewerb für weiterführende Schulen, AOK-Schulmeister, geht in die entscheidende Phase. 17 Schulen haben sich für das Finale vom 15. bis 17. Juni 2012 in Berlin qualifiziert. Das Sieger-Team gewinnt einen Live-Auftritt der Popgruppe Culcha Candela an der eigenen Schule. 13.000 Schüler aus 3.600 Schulen hatten seit Januar an der Online-Ausscheidung teilgenommen. Der bundesweite Wettbewerb wird in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgetragen. ...-> Presse
Multimorbidität: Projekt "PraCMan" unterstützt den Hausarzt
(25.04.12) Die Zahl der multimorbiden Patienten in Deutschland steigt stetig. Das stellt das Gesundheitswesen vor eine große Herausforderung. Ein Weg, dieser Herausforderung zu begegnen, ist das Projekt "PraCMan", das die AOK gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg entwickelt hat. Bei "PraCMan" übernehmen speziell geschulte medizinische Fachangestellte aus Hausarztpraxen die intensive Betreuung von mehrfach erkrankten Patienten. Das Projekt wurde am Mittwoch (25. April) auf der "Fachtagung Multimorbidität" in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. "PraCMan" ist die weltweit umfangreichste Studie auf diesem Gebiet. ...-> Presse
G+G 04/12: 100-Tage-Bilanz des neuen DKG-Chefs Alfred Dänzer
(25.04.12) Seit gut 100 Tagen steht Alfred Dänzer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) als neuer Präsident vor. In der Aprilausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) spricht der Branchenprofi über seine Sicht auf die gesundheitspolitische Lage. Ein Interview über die Attraktivität des Pflege- und Arztberufs im Krankenhaus, über Trägervielfalt und Wettbewerb in der stationären Versorgung sowie über ein schwieriges Investitionsklima. ...-> Mediathek
Deh: Kliniken erhalten jährlich zwei Milliarden Euro mehr
(21.04.12) Für eine zusätzliche Finanzspritze aus Beitragsgeldern an die Krankenhäuser gibt es nach den Worten von Uwe Deh keinen Grund. "Den Krankenhäusern fehlt keine Milliarde, denn sie bekommen jedes Jahr zwei Milliarden Euro mehr aus Kassenbeiträgen, ohne dass die Versicherten dadurch einen spürbar besseren Gegenwert erhalten", sagte der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes am Samstag (21. April) in der Tageszeitung "Die Welt". Die Zeitung berichtet von Plänen der Koalitionsparteien, nach denen die Krankenkassen einen Teil der Tariferhöhungen in den Kliniken bezahlen sollen. ...-> Politik
Stationäre Versorgung: Qualität durch gezielte Vergütung steigern
(18.04.12) Die Versorgung in Krankenhäusern noch stärker an der Qualität ausrichten - das fordert Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes. "Es muss den Krankenkassen künftig möglich sein, qualitativ gute Krankenhäuser besser zu bezahlen, dafür aber andere gar nicht", so Deh im Interview mit dem AOK-Medienservice (ams). Forderungen nach einem finanziellem Ausgleich für Tarifsteigerungen - wie jüngst von den Kliniken und ihren Verbänden erhoben - erteilt Deh zugleich eine Absage. ...-> Presse
Will ich meine Organe spenden? AOK startet Entscheidungshilfe
(12.04.12) Die AOK hat ihr Angebot an Online-Entscheidungshilfen erweitert. Seit Donnerstag (12. April) bietet die Gesundheitskasse mit der Entscheidungshilfe Organspende umfassende und verständliche Informationen für jeden, der die Frage beantworten will: Soll ich nach meinem Tod meine Organe spenden? "Jeder, der zu Lebzeiten diese Frage beantwortet, bewahrt im Todesfall seine Angehörigen vor einer oft erdrückenden und überfordernden Situation", sagte Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, zum Start der Entscheidungshilfe. Deshalb wolle die AOK mit der Entscheidungshilfe dazu beitragen, dem Einzelnen die Bedeutung des Themas Organspende verständlich zu machen. ...-> Presse
AOK warnt vor Einschränkung bei Rabattverträgen
(30.03.12) Die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen könnten schon bald wieder deutlich steigen. Der Bundesrat stimmt am Freitag (30. März) über seine Stellungnahme zur Novelle des Arzneimittelgesetzes ab. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, Einschränkungen bei den Arzneimittelrabattverträgen vorzunehmen und eine Befreiung vom gesetzlichen Herstellerabschlag für Pharmaunternehmen zu erleichtern. Die AOKs haben die Gesundheitsminister der Länder aufgerufen, den Änderungswünschen nicht zustimmen. Der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, und der Verhandlungsführer der AOK-Arzneimittelrabattverträge, Baden-Württembergs AOK-Vorstandschef Dr. Christopher Hermann, hoben die Bedeutung der Rabattverträge hervor. Anfang April treten neue Verträge für 95 Wirkstoffe mit 34 Partnerunternehmen in Kraft. ...-> Presse
AOK startet deutsch-türkische Vorsorge-App
(29.03.12) Die AOK erweitert erneut ihr App-Angebot. AOK-Sağlık hizmeti für Android-Smartphones ist ein deutsch-türkischer Vorsorgemanager, der über kostenlose Vorsorgeuntersuchungen informiert und Termine koordiniert. Ein deutsch-türkisches Wörterbuch hilft beim Gespräch mit dem Arzt. Auf diesem Weg wil die AOK Sprachbarrieren überwinden helfen, wie der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, erklärte. Die App steht seit Donnerstag (29. März) im Android Store Market kostenlos zum Download bereit. ...-> Presse
Deh: Kein Grund für einen Tarifzuschlag für Krankenhäuser
(28.03.12) Die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. "Beschrieben im Krankenhaus-Barometer 2003 noch mehr als die Hälfte (50,5 Prozent) der Krankenhäuser ihre wirtschaftliche Situation als unbefriedigend, so schreiben nun laut Krankenhaus-Barometer 2011 rund 80 Prozent aller Krankenhäuser schwarze Zahlen beziehungsweise erwirtschaften ordentliche Gewinne“, sagte Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes, am Mittwoch (28. März) unter Bezug auf Daten des Deutschen Krankenhaus-Instituts. "Es gibt also keinen Grund für einen Tarifzuschlag für Krankenhäuser auf Kosten des Beitragszahlers." Für sinnvoller hält es Deh, wenn Kassen und Kliniken für bestimmte planbare Leistungen Einzelverträge schließen dürfen, die qualitative Anforderungen erfüllen und entsprechend vergütet werden. ...-> Politik
Graalmann: Gleiche Rahmenbedingungen für gesetzliche und private Krankenversicherung
(28.03.12) Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, appelliert an die Politik, die private Krankenversicherung (PKV) in ihrer jetzigen Form nicht künstlich am Leben zu erhalten. "Die Lage der PKV ist ganz offensichtlich bedrohlich", sagte Graalmann am Mittwoch (28. März) im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Vor diesem Hintergrund halte er "einen einheitlichen Versicherungsmarkt für die logische Konsequenz". ...-> Politik
Ältere Frauen bekommen oft ungeeignete Arzneimittel
(23.03.12) Ältere Menschen sind zwar anfälliger für unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln, schlucken aber im Durchschnitt fast fünf Mal so viele Medikamente wie jüngere Patienten. Nach Angaben des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) erhält etwa jeder vierte Patient über 65 Jahre mindestens ein potenziell gefährliches Arzneimittel. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Zudem fanden die Wissenschaftler heraus, dass ältere Ärzte eher potenziell ungeeignete Medikamente, wie sie in der sogenannten Priscus-Liste aufgeführt sind, verschreiben. Männliche Mediziner verordnen eher solche Medikamente als Ärztinnen. ...-> Gesundheit
Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes: Hände weg von den GKV-Finanzreserven
(20.03.12) Der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes lehnt den von der Bundesregierung geplanten Griff in die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab. Die GKV sei auf stabile finanzielle Rahmenbedingungen angewiesen, um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sicherstellen zu können, stellten die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Volker Hansen (Arbeitgebervertreter) und Fritz Schösser (Versichertenvertreter) am Dienstag (20. März) klar. ...-> Politik
Graalmann: Regierung stellt Verlässlichkeit des Sozialausgleichs in Frage
(16.03.12) Die Bundesregierung wird zwei Milliarden Euro Steuerzuschuss aus dem Gesundheitsfonds zur Sanierung des Bundeshaushalts verwenden. Darauf haben sich Finanz- und Gesundheitsministerium geeinigt. „Diese Entscheidung stellt das Vertrauen in einen verlässlichen Sozialausgleich in Frage", kritisierte am Freitag (16. März) der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann. Denn die zwei Millliarden Euro hatte der Bund 2011 als Steuerzuschuss zur Verfügung gestellt, um den Sozialausgleich für Geringverdiener im Fall von Zusatzbeiträgen zu finanzieren. ...-> Politik
AOK: Mehr Patientenschutz ins Patientenrechtegesetz
(15.03.12) Die AOK drängt im Zuge des Patientenrechtegesetzes auf einen besseren Patientenschutz bei hochrisikoreichen Medizinprodukten. Die jüngsten Skandale um Brustimplantate und Hüftgelenksprothesen hätten den völlig unzureichenden Schutz offenbart, sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, am Donnerstag (15. März) anlässlich der Anhörung zum Referentenentwurf für ein Patientenrechtegesetz. Er forderte die Bundesregierung auf, das geplante Gesetz entsprechend zu ergänzen. ...-> Presse
AOK-Bundesverband begrüßt klare Positionierung der CSU zu Kassenfinanzen
(12.03.12) Der AOK-Bundesverband hat die Position der CSU für solide Finanzen der Krankenkassen begrüßt. Das sei ganz im Sinne der Versicherten und Beitragszahler, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Jürgen Graalmann, am Montag (12. März). Zuvor hatte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer in München erklärt, die CSU lehne eine Abschaffung der Praxisgebühr oder eine Senkung der Kassenbeiträge trotz der Milliardenüberschüsse der gesetzlichen Krankenkassen ab. ...-> Presse








